20 de juliol de 2018

UNABHÄNGIGKEITSPOLITIKER: FREI IN EUROPA, INHAFTIERT IN SPANIEN

[a sota en català]

Das deutsche Oberlandesgericht von Schleswig-Holstein hält die Auslieferung des Präsidenten von Katalonien, Carles Puigdemonts, für unzulässig aufgrund von Rebellion, allein zulässig wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder (zu der es nicht gekommen war, da das Referendum von gesellschaftlichen Organisationen bezahlt wurde), weil die Unabhängigkeitsbewegung gewaltlos ist, selbst dann, als am Tag des Referendums die Polizei Wähler attackierte. Das brachte den spanischen Richter dazu, die europäischen Haftbefehle zurückzuziehen, was zu dem Paradox führt, dass die Politiker im Exil Freiheit in Europa geniessen, während denen, die in Spanien verblieben, Haftstrafen bis zu 30 Jahren drohen, im Rahmen einer gerichtlichen Racheaktion, die politische Ideen unter Strafe stellt.


Warum reagiert Spanien mit Gewalt und Unterdrückung? Weil es vor 300 Jahren aufhörte, ein föderaler Staat zu sein, und ein in Madrid zentralisierter Staat an seine Stelle trat. Von 1936 bis 1975 formte das Franco-Regime den Charakter des Staates, basierend auf Faschismus, Gewalt und Zwang. Katalonien versuchte ein plurinationales und modernes Spanien anzutreiben, das erwies sich jedoch als unmöglich. Mit dem Faschismus, der den Staat auf allen Ebenen durchdringt (Institutionen, politische Parteien, Medien, Wirtschaft, Gesellschaft…), konnte nie wirklich abgeschlossen werden. Darum agiert dieser Staat, auch wenn er offiziell eine Demokratie zu sein scheint, im Grunde nicht wie eine Demokratie, was in seiner Reaktion auf das unzufriedene Katalonien, dem jeder Dialog verwehrt wurde, nur allzu deutlich wurde. Als konkretes Beispiel eine Frage: könnten Sie sich eine Adolf-Hitler-Stiftung vorstellen, die vom deutschen Staat gefördert wird? In Spanien bezieht die Francisco-Franco-Stiftung staatliche Fördermittel.

Wir protestieren natürlich gegen die Existenz politischer Gefangener, aber wir verteidigen auch das Recht Kataloniens, seinen Status in einem Referendum zu entscheiden, wie dies auch in Schottland stattfinden konnte. Und wir brauchen dazu ein engagiertes Europa, denn solange sich keine demokratische Lösung für diesen legitimen Anspruch findet, wird die politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Unbeständigkeit bestehen bleiben. Das tut Niemandem gut. Wird das Referendum gewonnen, dann wird Katalonien ein Netto-Beitragszahler der EU im Süden Europas. Abgesehen davon würde Katalonien einen Teil des enormen spanischen Schuldenbetrags auf sich nehmen, der die 16%, die die Bevölkerung Kataloniens ausmacht, überschreitet. Spanien würde aufhören, sich auf der katalanischen Wirtschaft zu stützen, und müsste sein eigenes Potential entwickeln, was auf Dauer zugunsten Kataloniens, Spaniens und der EU gehen würde. Wird das Referendum verloren, bleibt Katalonien ein Teil Spaniens, doch nicht unter Zwang, sondern als Resultat einer demokratischen Entscheidung, mit gesellschaftlichem Frieden und ohne all die Turbulenzen, die die Unterdrückung der Unabhängigkeitsbewegung verursacht. Im Moment will Spanien die Unabhängigkeitsbewegung gewaltsam verschwinden lassen und versucht leichtsinnigerweise, Zusammenstösse zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen in Katalonien zu provozieren, um so die Unabhängigkeitsbewegung in Verruf zu bringen.  Diese jedoch besteht ganz klar darauf, dass die katalanische Gesellschaft plural, divers und stolz darauf ist, ein Beispiel für ein friedliches Zusammenleben zu sein.


POLÍTICS INDEPENDENTISTES LLIURES A EUROPA, I PRESOS A ESPANYA

El jutjat alemany de Schleswig-Holstein no permet l’extradició del President de Catalunya, Puigdemont, per rebel·lió sinó només per malversació (inexistent ja que el referèndum el van pagar les organitzacions socials) perquè el moviment independentista és noviolent, fins i tot quan va ser atacat per la policia espanyola el dia del referèndum. Això ha fet que el jutge espanyol suspengui les euroordres d’extradició, i es donarà la paradoxa que els polítics a l’exili tindran llibertat i, en canvi, els que són a Espanya s’enfrontaran a penes de 30 anys en una ofensiva judicial venjativa contra idees polítiques.

Per què Espanya està reaccionant amb violència i repressió? Perquè es va gestar com un Estat impositiu i ultranacionalista des dels seus origiens. Ja fa 300 anys l'Estat confederal que era va ser violentament substituït per l'actual Estat centralitzat a Madrid. I de 1936 a 1975 la dictadura de Franco va forjar l'Estat amb feixisme, violència i imposició. Catalunya ha intentat impulsar una Espanya plurinacional i moderna, però no ha estat possible. No s’ha pogut passar pàgina d’aquell feixisme que afecta tots els nivells de l’Estat (institucions, partits polítics, mitjans de comunicació, economia...). Per això, malgrat que formalment sembla una democràcia, en el fons no actua com a tal i s’ha posat en evidència en la reacció violenta davant una Catalunya que no estava contenta i a la que se li ha negat el diàleg polític. Com a exemple concret d'això: us podeu imaginar una Fundació Hitler subvencionada per l’Estat alemany? A Espanya, la Fundació Francisco Franco rep subvencions públiques.

I no només rebutgem que hi hagi presos polítics, sinó que també defensem que l’estatus polític de Catalunya es decideixi en un referèndum com ha pogut fer Escòcia. I necessitem que Europa s'hi impliqui perquè, mentre no es trobi una solució democràtica a aquesta legítima demanda, hi haurà inestabilitat política, social i econòmica. I això no és bo per a ningú. Si es guanya el referèndum, Catalunya passarà a ser un contribuent net de la UE al sud d'Europa. A més, el deute espanyol és immens, però Catalunya acceptarà d’assumir una part d'aquest deute superior al 16% que representa la seva població. Espanya haurà de deixar de recolzar-se en l’economia catalana i haurà d’activar el seu potencial, cosa que acabarà essent beneficiosa per a Catalunya, per Espanya i per la UE. I, si es perd el referèndum, llavors Catalunya romandrà dins d'Espanya però no per la força sinó per decisió democràtica, amb pau social i sense les turbulències que provoca la repressió de l'enorme moviment independentista. Ara mateix Espanya vol fer desaparèixer l’independentisme per la força, i irresponsablement busca que hi hagi enfrontaments entre les diferents comunitats que formen Catalunya per desacreditar el moviment independentista, quan aquest té molt clar que la societat catalana és plural, diversa i orgullosa de ser un exemple de convivència.

(Carta 473)

23 de maig de 2018

DAS KATALANISCHE UNABHÄNGIGKEITSBESTREBEN IST NICHT NATIONALISTISCH

[a sota en català]

Es macht den Anschein, dass die über das Auslieferungsgesuch unseres Präsidenten Carles Puigdemont entscheidenden deutschen Richter jenem nicht folgen werden, da sie keinen ausreichenden Strafbestand feststellen können. Eine gute Nachricht für jeden Verfechter der Unabhängigkeit in Anbetracht des juristischen Rachefeldzugs auf allen Ebenen (in der katalanischen Politik, den sozialen Netzen, in der Öffentlichkeit...) als Reaktion auf ein politisches Projekt, das demokratisch legitimiert ist, aber Spanien ganz und gar nicht gefällt.

Wir begrüssen, dass es in Deutschland eine Gewaltenteilung gibt, die nicht zulässt, dass jemand verurteilt wird, nur weil es die Regierung des Landes so will. Die dunkle Seite der Geschichte ist, dass in Spanien in diesem Konflikt 8 PolitikerInnen und 2 Aktivisten im Gefängnis sitzen und 7 PolitikerInnen im Exil - in Belgien, der Schweiz, Grossbritannien und Deutschland - verweilen. Unter der Androhung von 30 Jahren Haft. Spanien mag formal als demokratisches Land gelten, aber der frankistische Atem des Diktators Francisco Franco hat in den Strukturen des Staates und bei einem grossen Teil der Mächtigen in Wirtschaft und Medien überlebt. Nicht zuletzt in der Stiftung Francisco Franco, deren Ansinnen aus der Verbreitung frankistischen Gedankenguts besteht, ganz offiziell und staatlich subventioniert. Wäre Vergleichbares in Deutschland jemals vorstellbar?

Aber wir beklagen nicht nur die Existenz von politischen Gefangenen, Repressionen und von Einschüchterungen im politischen Alltag, sondern wir wollen auch, dass ein Projekt, das von Millionen Menschen aktiv unterstützt wird, seine Vollendung in einem Referendum findet, wie es in Schottland und Quebec möglich ist. Dafür brauchen wir die Unterstützung Deutschlands und Europas. Denn nur mit einem Referendum kōnnen wir feststellen, ob unser Anliegen eine Mehrheit unter den Menschen Kataloniens findet oder nicht. Wenn ja, dann auf in die Unabhängigkeit! Katalonien möchte Mitglied der EU sein, und Nettozahler Südeuropas werden. Und Spanien wird, wenn es sich nicht mehr auf die Finanzierung durch die katalanischen Überschüsse zurückziehen kann, wirtschaftlich aktiv werden müssen, sodass letztendlich Katalonien, Spanien, Deutschland und die EU von einer neuen Situation profitieren werden. Und sollte die Mehrheit der Menschen in Katalonien gegen die Unabhängigkeit stimmen, dann verbliebe Katalonien in Spanien - was Spanien derzeit mit Gewalt und Macht durchzusetzen versucht - aber dann bliebe es in Klarheit, in sozialem Frieden und ohne das Gefühl, eine Problematik derartigen Ausmasses nicht gelōst zu haben. 

Spanien versucht derzeit die Problematik mit Hilfe seiner Polizei, seinem Militär und den Gesetzen in Luft aufzulösen. In unverantwortlicher Hoffnung darauf, dass es zu sozialen Unruhen zwischen den Gruppierungen kommen werde, was nicht passieren wird und auch nicht der Dynamik der katalanischen Bevölkerung entspricht, die geprägt ist von Pluralität und Diversität, und die sich dieser Werte bewusst ist. Doch eine politische Haltung zu ignorieren, die von mehr als 2 Millionen Menschen in einem Land von in der Regel ca 4 Millionen Wahlberechtigten (der ca 7 Millionen Einwohner) vertreten wird, ist unmöglich. Eben dann, wenn es keine demokratische Lōsung über dieses legitime Ansinnen geben sollte, ist politische, soziale und ökonomische Instabilität für die Zukunft nicht auszuschliessen. Und DAS ist gewiss nicht gut für Europa. 

Die Unabhängigkeitsbewegung ist nicht nationalistisch. Sie ist nicht eine dieser Bewegungen, die von völkischer Ideologie geprägt ist. So fand in Barcelona die grösste Demonstration in Europa zu Gunsten der Aufnahme von Flüchtlingen aus syrischen Kriegsgebieten statt. Sie ist eine unglaublich dynamische Bewegung: weltoffen, plural und modern. Ihr ansichtig reagiert Spanien mit der Enthüllung seines frankistischen Gesichtes, das unter der Maske eines formal demokratischen Staates verborgen war. Aber immer mehr Katalanen - egal ob ihre Wurzeln katalanisch, spanisch, europäisch oder aussereuropäisch sind - haben verstanden, dass das Projekt “Unabhāngigkeit” wertvoll für alle ist, die in dieser Gesellschaft leben. Und so steigt die Zahl der Befürworter stetig an. Von 15% in den Achtzigern, über 40% im Jahr 2010 bis hin zu derzeit 52%. 

Deutsche Bürgerinnen und Bürger: Helft uns, damit Spanien ein Referendum akzeptiert, und dass es die Demokratie sein wird, die den Konflikt lösen wird. Was immer dann dabei das Ergebnis sei, eine demokratische Lōsung wäre das Beste für alle.  


L'INDEPENDENTISME CATALÀ NO ÉS NACIONALISTA


Sembla que, els jutjats alemanys encarregats d’examinar l’extradició del nostre president Carles Puigdemont, no la faran efectiva perquè no hi observen delicte. És una bona notícia per als independentistes catalans davant l'ofensiva judicial venjativa que estem patint a tots els nivells (en la nostra política, en les xarxes socials, en l’espai públic...) per haver plantejat democràticament un projecte polític que no li agrada a Espanya.

Agraïm que a Alemanya sí hi hagi separació de poders i no es condemni una persona perquè el govern d'un país ho desitgi. La mala notícia és que, en aquest conflicte, a Espanya hi ha 8 polítics i 2 activistes a la presó i 7 polítics a l'exili a Bèlgica, Suïssa, UK i Alemanya. Sobre aquestes persones pesen condemnes de 30 anys de presó. Espanya és un país formalment democràtic però on el pensament feixista de l'antic dictador Francisco Franco perdura a les estructures de l’Estat i a molts poders economics i mediàtics. Hi ha, per exemple, la Fundació Francisco Franco encarregada d’extendre el seu pensament subvencionada amb diners públics. Us podeu imaginar això a Alemanya?

Però no només rebutgem que hi hagi presos politics i que patim repressió i intimidació en la vida política de carrer. Sinó que també volem que un projecte, que es defensat de manera activa per milions de persones, pugui solucionar-se a través d’un referèndum com han pogut fer a Escòcia i al Quebec. Per això necessitem que Alemanya i la UE s'hi impliquin. Així podrem veure si aquest projecte té majoria social o no. Si la té, llavors endavant amb la independència. Catalunya vol estar a la UE i serà un soci contribuent net al sud d'Europa, i Espanya deixarà de dependre del superàvit que Catalunya li proporciona i també s'haurà d'activar, cosa que acabarà essent beneficiosa per a Catalunya, per a Espanya, per a Alemanya i per a la UE. I si en el referendum es demostra que el projecte no té una majoria social, doncs llavors Catalunya es quedarà dins d'Espanya (igual que intenta ara Espanya per la força i la imposició), però podent treballar amb claredat, pau social i sense tenir, un tema d'aquesta magnitud, irresolt.
Ara mateix Espanya, amb la polícia, l'Exèrcit i la llei, vol fer desaparèixer aquest tema. I està esperant irresponsablement que surtin problemes socials entre les comunitats, cosa que no passa ni és la dinàmica de la societat catalane, una societat profundament plural, diversa i que sap que això és un valor. Però no es pot ignorar un plantejament politic que veuen clar més de 2 milions de persones en un país on usualment voten uns 4 milions (dels 7 milions d'habitants que té). Mentre no es trobi una solució democràtica a aquesta legítima demanda, hi haurà inestabilitat política, social i econòmica. I això no és bo per a Europa.

El moviment independentista no és nacionalista, no és un moviment que parli d'autòctons i foranis. A Barcelona és on hi va haver la manifestació europea més gran per acollir refugiats de la guerra de Síria. És un moviment tremendament dinàmic, obert, plural i modern. Davant d'això, Espanya reacciona treient la seva cara més feixista, que estava amagada rera un decorat de formalisme democràtic. I cada vegada més catalans, tant si són d'origen català, espanyol, europeu o extracomunitari, van entenent que el projecte independentista és vàlid per a tots els que vivim en aquesta societat I, per això, l’independentisme creix de manera constant. Des del 15% dels anys 80, passant per un 40% l'any 2010, a un 52% aquests dies.

Alemanys, ajudeu a forçar Espanya a acceptar un referèndum i que sigui la democràcia la que solucioni aquest conflicte. Surti el que surti, serà millor per a tots.

(Carta 472)

Publicat com a mínim a: Münchner MerkurRhein-Zeitung

21 de maig de 2018

ELECCIONS PRESIDENCIALS A VENEÇUELA

Com que gran part de l'oposició les ha boicotejat, sobretot perquè creia que no guanyaria, la participació ha estat del 46%. Maduro ha guanyat amb 5.823.728 vots (68% del total) i l'oposició que s'hi presentava ha tret 1.820.552 vots (21%).

En les eleccions presidencials de 2013, amb una participació del 80%, Maduro va guanyar amb 7.505.338 vots contra l'oposició que va tenir 7.363.980 vots.

Però recentment, en les eleccions a governadors de 2017, tenim resultats chavistes molt semblants als de les eleccions actuals. En aquelles eleccions, amb una participació del 61 %, el bloc chavista va treure 5.814.903 vots per 4.983.626 de l'oposició que aquella vegada sí s'hi va presentar.

QUÈ MOSTREN LES ELECCIONS?


Maduro ha tret menys vots que en les anteriors eleccions presidencials (marcades per la mort de Chávez i la competició que l'oposició va crear per desbancar a Maduro). Ara ha tingut 1,54 milions de vots menys. Però respecte a les eleccions a governadors, ja en el clima actual de desabastiment, crisi econòmica i manifestacions opositores, el chavisme ha tret semblant número de vots.

Per tant, s'observa que, en el clima enrarit i de boicot de l'oposició, hi ha hagut menys fervor electoral, normal, però podem intuir que l'oposició hagués perdut perquè sembla que el número de vots hagués pogut ser semblant al de les eleccions de governadors, on l'oposició no va arribar als 5 milions de vots que, en canvi, Maduro supera sempre.

EL PERQUÈ D'AQUESTA SITUACIÓ


L'oposició demostra que el seu projecte de país (neoliberalisme, reducció de les prestacions socials, ajuda als empresaris i desigualtat social) no es pot explicar obertament sense causar rebuig a una població que valora positivament un govern per als més desfavorits i llavors tot ho juga a fer fora "al malo" amb acusacions de pobresa, corrupció, dictadura, delinquència,... L'oposició no pot rivalitzar amb el chavisme amb el seu projecte de país i no creu que pugui desbancar a Maduro democràticament, per tant opta per estratègies de desestabilització econòmica, política i internacional.

EL FUTUR?

Si l'oposició segueix girant l'esquena a la pugna democràtica, es podria arribar a situacions de violència, golpisme i/o guerra. Esperem per a tots els veneçolans que Maduro es mantingui fort però obert al diàleg, i que l'oposició no ignori el sofriment dels més pobres a costa d'intentar aconseguir els seus objectius polítics a tota costa i que canvi d'estratègia per acceptar el camí democràtic.

(Carta 471)

16 de maig de 2018

VAGA DE FAM DENUNCIA CONNIVÈNCIA DE FRANÇA AMB L'OCUPACIÓ MARROQUINA DEL SÀHARA OCCIDENTAL

La ciutadana francesa Claude Mangin Asfari porta 29 dies de vaga de fam! La va iniciar el 18 d'abril, i la du a terme a l'Ajuntament de Ivry-sur-Seine, perquè durant els últims 22 mesos no ha pogut visitar el seu marit, l'activista saharaui Naama Asfari, condemnat a 30 anys de presó. Ell forma part del grup de presoners polítics del campament de Gdeim Izik, una mena d'acampada del 15M, que va tenir lloc el 2010 i que va consistir en un campament de 20.000 persones a les afores de El-Aaiún, la capital del Sàhara Occidental. 

En la vaga de fam, exigeix que el govern francès presioni al rei del Marroc, Mohamed VI, per tal que pugui visitar el seu marit.

En el rerafons, la vaga de fam serveix per explicar l'ocupació il·legal del Sàhara Occidental per part del Marroc, un cop Espanya va abandonar la seva colònia. Una ocupació del Marroc que compta amb el suport constant de França a través del dret de veto en el Consell de Seguretat de les Nacions Unides, on bloca qualsevol sortida que contempli el dret d'autodeterminació del poble saharaui. La vaga està permetent que la ciutadania francesa sàpiga què fa el seu govern.

Ahir va aconseguir que en parlessin al Parlament francès! Aupa Claude! Tota la solidaritat per a la gent valenta! Ho podeu veure al video a partir del segon 53: https://www.youtube.com/watch?v=kc8_FJEyT1E


(Carta 470)

9 de maig de 2018

PER QUÈ CAL INSISTIR EN LA INVESTIDURA DE PUIGDEMONT?

Cal insistir en la investidura de Carles Puigdemont, President destituït il·legalment i guanyador de les eleccions pel bloc independentista, perquè serveix per visualitzar l'injustificable abús de poder dut a terme pel govern espanyol.

No ens hem d'autocensurar, anticipant-nos a la repressio de l'Estat i intentar evitar-la. Al contrari, cal que fem el que creiem legítim i deixar que ells triïn si porten a terme la seva repressió. Alguna gent s'està posant nerviosa amb l'estancament que patim a les nostres institucions. És clar, no és el desitjable, però no l'estem provocant nosaltres, l'està provocat l'Estat espanyol i nosaltres no hem d'assumir aquesta responsabilitat aliena. Estan generant una situació injustificable democràticament, en línia amb el tancament en banda davant les reivindicacions de la societat catalana, i cal que això els costi molt car a nivell d'imatge pública a Europa. No els podem ajudar a amagar i invisibilitzar la seva opció per la repressió

De fet, veient les actuacions d'Espanya, cal precisament persistir en el camí polític legítim, sense recular, i que, si opten pel bloqueig, siguin ells els que forcin unes noves eleccions. En aquest punt de xoc de poders, és estratègic que el poble torni a parlar, i tantes vegades com sigui necessari. 

Si s'explica que Puigdemont és el legítim presidenciable segons les eleccions i que no ha fet res de dolent, només defensar una opció política que ha guanyat eleccions i demanar una negociació per acordar un referèndum en el que el poble decideixi en aquesta qüestió que tant suport popular suscita. Cal que es contraposi el fet que Espanya no permet la seva investidura per creure'l delinqüent, mentre que Alemanya i altres països europeus no hi observen cap delicte. Això evidenciarà internacionalment que les noves eleccions són per culpa de l'Estat, i no per la proposta d'investidura de Puigdemont, com ens volen fer creure. 

Només cal veure com s'alegren i surten a aplaudir ràpidament quan algun líder independentista diu que cal proposar un candidat que sigui del gust d'Espanya. 

I el panorama d'unes noves eleccions no ens ha de coartar, perquè sempre és bo que el poble es pronunciï. I fins i tot, davant l'embat evident i l'empresonament de líders legítims, es podria aconseguir ara sí formar una aliança independentista amb JxCat, ERC i la CUP que es visualitzés molt clarament a nivell internacional i que tornés a guanyar còmodament, davant un Cs que és més marketing mediàtic i reactiu que una realitat consolidada. No crec que ara l'unionisme mobilitzi tants votants com ho va fer el 21D, perquè llavors els unionistes estaven molt intoxicats mediàticament i se'ls va incitar a combatre les "ofenses" que representaven les accions independentistes i, en canvi, ara la iniciativa la porta la Justicia i el Govern espanyols. 

Als independentistes no ens fan por les eleccions, els referèndums, ni la democracia. Al contrari, és el nostre pal de paller fundacional i forma part del nostre cos de valors més estimats. Som per al poble. La Republica catalana només té sentit si la societat catalana, en la seva majoria, la desitja.


(Carta 469)

26 de març de 2018

PUIGDEMONT MUSS BEFREIT WERDEN

Die legitime Regierung der Spanischen Republik 1931 wurde 1939 durch den faschistischen Putsch Francos vernichtend geschlagen. Nach 40 Jahre Diktatur öffnete der Frankismus – aus eigenem Wille – den Weg für eine Transition zu einer Demokratie, die die gleichen Staats- und ökonomischen Strukturen behielt. Davon zwei Beispiele – obwohl hier viele mehr genannt werden könnten –: Das Partido Popular, zurzeit Regierungspartei, verurteilte nicht die Franco-Diktatur. Die spanische Regierung erlaubt und subventioniert die Stiftung Francisco Franco, die Francos Werk verbreitet. Könnten Sie sich vorstellen, dass die Regierungspartei in Deutschland den Nazismus nicht verurteilen würde? Können Sie sich vorstellen, dass eine Stiftung Adolf Hitler existierte und finanziert würde? Nachdem Katalonien es 40 Jahre lang versuchte, ist sie davon satt, zu versuchen, Spanien zu modernisieren und plurinational zu machen. 2006 versuchte Katalonien seine regionale Verfassung mit einem vom regionalen Parlament akzeptierten und gewählten Text zu aktualisieren, einen Text, der von Spanischen Parlament verändert wurde und letztendlich in einem legalen Referendum von den Katalanischen Bürgern gebilligt wurde. Aber das Verfassungsgericht, in ein beispielsloses Urteil änderte noch den Text, was dazu führte, dass viele Katalanen das Glauben in einem spanischen Staat, in dem sie auch ihren Platz haben könnten, aufgaben. Eine Mehrheit der Bevölkerung Kataloniens kehrte dann zurück zum Wunsch nach der Unabhängigkeit Kataloniens, ein Wunsch, der vor 300 Jahre entstand, als nach 200 Jahre eines Konföderierten Staats zwischen Kastilien und Katalonien und nach einem internen Krieg Kastilien einen zentralisierten spanischen Staat, der von Madrid monopolisiert wurde, aufdrängte. Als die katalanische Regierung sah, dass es seit 2010 friedliche Millionen-Menschen-Demonstrationen gab, verlangte die Durchführung eines Referendums, damit die katalanische Bevölkerung entscheidet, ob sie in Spanien bleiben oder unabhängig werden möchten. Puigdemont versuchte die Durchführung des Referendums mit Madrid zu verhandeln, aber die Regierung Spaniens verweigerte das immer, indem sie sich auf die 1978 unter militärischen Drohung gebilligte Verfassung berief. Vor diesem Hintergrund und als nur 15% der spanischen Bevölkerung (was es unmöglich macht, die spanische Verfassung zu ändern), Katalonien verteidigte den Recht auf ein Referendum für die Selbstbestimmung. Obwohl Puigdemont immer das Verhandlung-Angebot hielt, die spanische Regierung wollte es nicht und die katalanische Regierung führte ein Referendum, in dem die Bevölkerung unter extreme polizeiliche Gewalt litt, durch. Nach den erfolgreichen Ergebnissen des Referendums, setzte Puigdemmont die Unabhängigkeit nicht um, um Gewalt zu vermeiden, und ging nach Belgien ins Exil, weil es ihm bewusst war, dass er keinen fairen juridischen Prozess haben würde, denn die spanische Regierung will das Konflikt mit Katalonien nicht politisch lösen. Deutschland, sei nicht Mithelfer einer Regierung, die sich als demokratisch verkleidet, aber in Wirklichkeit keine Demokratie ist.

[Article enviat a 61 diaris alemanys].

Publicada com a mínim a: Rhein Zeitung, Münchner Merkur, El Periódico, L'Independent de Gràcia, El Punt Avui.


[La traducció al català és la següent]:

PUIGDEMONT HA DE SER ALLIBERAT


El govern legítim de la República espanyola de 1931 va ser esclafat el 1939 pel cop d’estat feixista de Franco. Després de 40 anys de dictadura, el franquisme va donar pas, per voluntat pròpia, a una transició a la democràcia que va mantenir les mateixes estructures d’Estat i econòmiques. 

Dues petites mostres: El Partit Popular no ha condemnat el franquisme. L’Estat espanyol permet i subvenciona la Fundació Francisco Franco que difon l’obra de Franco. Us imagineu que el partit en el govern d’Alemanya no condemnés el nazisme? Us imagineu una subvencionada Fundació Adolf Hitler? 

Catalunya, després de 40 anys d’esforços, s’ha cansat d’intentar modernitzar Espanya i fer-la plurinacional. L’any 2006 Catalunya va intentar actualitzar la seva constitució regional amb un text aprovat pel Parlament català, retallat pel Parlament espanyol i finalment aprovat en referèndum legal per la població de Catalunya. Però el Tribunal Constitucional, en una sentencia inaudita va retallar encara més el tímid text, cosa que va fer perdre la fe de molts catalans en la possibilitat d’una Espanya on també hi cabessin els catalans. 

Una gran part de la població catalana va retornar a l’aspiració d’una Catalunya independent que ve de fa 300 anys, quan després d’uns 200 anys d’estat confederal entre la Corona de Castella i la Corona d'Aragó (formada per Aragó, Catalunya, País Valencià i Illes Balears), a través d’una guerra interna, Castella va imposar una Espanya monopolitzada per Madrid. 

Els recents governs catalans, veient que hi havia manifestacions pacífiques de milions de persones des de 2010, van reclamar poder celebrar un referèndum perquè la població catalana decidís si seguir a Espanya o independitzar-se. Puigdemont ha buscat negociar el referèndum políticament amb Madrid, però el govern espanyol sempre s’ha negat, emparant-se en una Constitució aprovada el 1978 sota l’amenaça de l'estament militar. 

Davant d’això i sent només el 15% de la població espanyola (cosa que fa impossible que puguem canviar la Constitució),  Catalunya ha defensat el dret al referèndum d’autodeterminació. Malgrat Puigdemont va mantenir sempre l’oferta de negociar, l’Estat espanyol no va voler i el govern català va celebrar un referèndum en el que la població va rebre una violència policial extrema. 

Havent guanyat el referèndum, Puigdemont no va implementar la independència per evitar que hi hagués violència i va exiliar-se a Bèlgica preveient que no tindria un judici just per part d’un Estat que es nega a voler resoldre el conflicte Catalunya-Espanya políticament. Es vol jutjar a Puigdemont per rebel·lió, figura legal que exigeix que hi hagi hagut violència. 

Alemanya, no sigueu còmplices d’un govern que es vesteix de democràtic però que realment no ho és.


(Carta 468)

17 de desembre de 2017

QUINA TELEVISIÓ ADOCTRINA?


Es repeteix fins a la sacietat el mantra que "TV3 adoctrina" i molts s'ho creuen sense verificar res. Josep Borrell, un exministre català, ha fet unes declaracions utilitzant expressions molt desafortunades que recorden moments dramàtics de la història humana: "Cal desinfectar. Cal desinfectar, per començar els mitjans de comunicació. Les coses no són per casualitat. Si jo veiés TV3 cada dia i només veiés TV3 cada dia, jo també seria independentista ".

Borrell segueix el mateix procedir que els que repeteixen el mantra com lloros: en lloc d'exposar proves, expressen una opinió, a la lleugera, que només es fonamenta en el fet que és l'única explicació que troben per justificar com l'independentisme ha passat del 15% a més del 50% en una dècada. Com que no s'ha volgut escoltar a l'independentisme i no s'està disposat a fer autocrítica sobre la responsabilitat pugui tenir l'Estat en aquest increment que s'ha forjat contra tot tipus de menyspreus, coaccions, desautoritzacions i intoxicacions, llavors ha de ser, per força, una qüestió d'adoctrinament massiu i sense quarter d'una població acrítica i aborregada.

I no escolto cap anàlisi en el mateix sentit respecte de l'espanyolisme a TVE1 i TVE2, ni tampoc en les altres televisions privades, que encara que tinguin titularitat privada no venen xinxetes sinó que tracten amb informació i això, en una democràcia, ha de regir-se per criteris de pluralitat, veracitat i contrastació de la informació.

Llegim estudis analítics per veure quina és la realitat. Podeu consultar els estudis de 2014 i 2015 de l'Observatori de Mitjans i llegir les conclusions que no deixen lloc a dubte: Sorprenentment, a TV3 hi ha molta més pluralitat que en totes les televisions estatals públiques o privades on la pluralitat brilla per la seva ausència!
https://www.media.cat/2014/11/06/informe-l%E2%80%99espiral-del-silenci-a-analisi/
https://www.media.cat/2015/05/07/tertulies-en-proces/

O aquest article més recent:
https://www.ara.cat/media/Nomes-favorables-referendum-La1-TV3_0_1916208496.html

D'altra banda, si analitzem quina informació rep un televident a Catalunya i la comparem amb la que rep un televident a Espanya:

- A Catalunya: El tema de la independència està força present a les televisions públiques catalanes i els tertulians estan una mica més inclinats a la independència, però això és lògic si sabem que és un tema que interessa a molts catalans. De totes maneres, aquests canals públics només tenen un 20% de share. Les televisions públiques o privades estatals són contràries a la independència, cosa lògica també atès que a Espanya interessa més la unitat, però la falta de pluralitat atempta contra l'objectivitat mínima desitjable, ja que en les seves tertúlies la majoria de vegades no hi ha ningú partidari de la independència. I aquests canals tenen a Catalunya un share del 80%. Per tant, els catalans tenen accés a una gran diversitat pel que fa d'aquest tema, amb predomini de les visions unionistes. I a més, encara que alguns catalans només vegin TV3 (així com altres catalans només veuen televisions estatals) aquests televidents tindrien accés a TV3 a un 55% de tertulians favorables a la independència, un 38% en contra i un 7% de neutres. Però és que, a més, el share d'aquests mitjans és del 20% i, en canvi, l'independentisme ha arribat a més del 50%! [Sabem que, en les eleccions del 27S, un 48% van votar a partits netament independentistes, però que altres formacions que negaven el caràcter plebiscitari de les eleccions, també van tenir vots independentistes, com el PSC o com Catalunya Sí Que És Pot que va tenir 1 set % de vots i que les enquestes diuen que té un terç d'independentistes, o sigui el 3% del vot total, per tant, ja llavors era independentista un 48% + 3% = 51%].

- A Espanya: Un ciutadà de Madrid, per exemple, té un 100% del share en contra del procés d'independència amb una mitjana de tertulians del 97% en contra de la independència enfront del 2% a favor, encara que la majoria de vegades no hi ha ningú defensant aquesta posició! Se'ls nega una part de la realitat!

Això deixa al descobert una de les possibles explicacions del mantra de l'adoctrinament a Catalunya, i és que "piensa el ladrón que todos son de su condición". En utilitzar el nacionalisme espanyol la premsa per adoctrinar a Espanya, només conceben aquest mecanisme per explicar la ferma determinació independentista d'un gran nombre de catalans.

En realitat, crec que el cor de la protesta cap TV3 és ja el sol fet que se li doni cabuda a una opció "tan ofensiva" com considerar la independència com a opció tan legítima com qualsevol altra, passant per alt que una televisió pública es deu al que interessa a la seva societat i que és lògic que surtin tertulians independentistes i unionistes doncs aquest debat té lloc en la societat. Alguns unionistes només contemplarien que el tema no aparegués. Com que sí que apareix, ja és escandalós de per si i fi del debat...


(Carta 467)

UNILATERALISME INDEPENDENTISTA?


Els unionistes critiquen que del moviment independentista que sigui unilateral, i el castigaran fort per aquest atreviment saltant-se, si cal, totes les garanties democràtiques. Però el més sorprenent és que, els que volen ser equidistants, també l'acusen de ser unilateral. Ja deien després de l'1-O que “Ni Dui, ni 155”. Equiparaven les dues postures, una mera declaració amb una acció violenta. A més era injust posar les dues accions al mateix nivell, perquè el Gobierno español feia sentir que el 155 seria la resposta a la Dui, per tant, si les dues coses eren rebutjables a ulls dels equidistants, els que primer s'havien de frenar eren els independentistes. Altrament, la culpa seria d'ells que havien actuat primer. Quan la Dui venia per la negativa del Gobierno español a negociar res. I el veritablement sorprenent és que assenyalen que el moviment independentista és de naturalesa unilateral i conclouen que això l’invalida. 

Crec que cal puntualitzar dues coses d’entrada. El moviment independentista no demana que s’imposi la seva solució si la societat no la vol. El que sí que fa és lluitar perquè la societat la vulgui, però el que sempre ha demanat és poder fer un referèndum perquè sigui la societat la que decideixi. És a dir, que no pot ser un moviment amb vocació unilateralista si es planteja acceptar que el seu projecte pugui ser derrotat electoralment. Cosa que no accepta l’unionisme, per cert. 

I l’altra cosa és que no és unilateralista si demana d’asseure’s a negociar, no per imposar la seva solució sinó per tal que sigui el poble el que decideixi. Cosa que l’unionisme no ha acceptat mai, perquè ells volen asseure’s a negociar amb la condició de no parlar d’independencia ni referèndum, ni que ho vulgués la majoria del poble català. És a dir, només volen “negociar” si la seva opció és la única possible, i llavors podem negociar com ha de ser l'encaix de Catalunya a Espanya... gran negociació que obvia el que desitgi la societat. Això sí que és unilateralisme.

Però és que, en el cor del problema, si sabem que el marc legal a Espanya està dissenyat, ja d’entrada, per blindar la indivisibilitat de l’Estat, perquè era condició sine quanon perquè el franquisme i l’Exèrcit acceptessin aquesta Constitució i perquè, precisament, se sap que a l’Estat hi ha nacions que històricament han sigut independents i s’han plantejat l’autodeterminació en determinats moments, més raó per entendre que hi ha un conflicte entre parts desiguals en possibilitats i que la part forta, Espanya, no acceptarà res al que no se’l forci, i que la manera de forçar-lo, a banda de demanar diàleg, és anar empènyent sempre que hi hagi una demanda social prou important. I en el conflicte entre un fort i un no tan fort, el no-violent sap que ha de situar-se amb el més feble per desbloquejar el conflicte i no acceptar la imposició per la força. 

Així ha estat en el conflicte amb el masclisme, amb el racisme, amb l’esclavisme, amb el militarisme, amb les colònies, amb el classisme, amb el poder oligàrquic, i així hauria de ser amb el nacionalisme espanyol impositiu.

El que no poden fer el feminisme, l’antiracisme, l’antiesclavisme, l’antimilitarisme, el moviment per a l’autodeterminació del pobles colonitzats, l’esquerra o l’independentisme, és renunciar a l’unilateralisme si veuen que la part forta i generadora del conflicte no vol  asseure’s per trobar una solució que respecti els drets bàsics i pugui tenir en compte les necessitats de totes les parts i si veuen que, per contra, vol imposar l’status quo negant-se a escoltar. I els sectors que lluiten per un món millor haurien de respectar el dret a l’unilateralisme com a últim recurs i apuntalar-lo davant de qui intenta imposar-se per la força.


(Carta 466)

Publicat com a mínim a: L'independent de Barberà.

15 de desembre de 2017

EMPRESES I DEMOCRÀCIA


A vegades succeeix que una opció política, que és vista com a legítima per una gran part de la població, genera tanta inestabilitat econòmica que tothom veu clar que s’ha d’abortar encara que sigui amb mètodes molt durs que abans no s’haguessin permès, però s’ha de fer pel bé comú.
Sí, sembla que estigui parlant de la pretensió d’independència de Catalunya que sembla que van propiciar una fuga d’empreses i això va justificar aplicar el 155 i empresonar als líders independentistes. Però estic parlant del Xile de 1973.

Llavors Xile era país molt desigual, amb molta riquesa i molta pobresa, i la gent havia elegit com a president a Salvador Allende perquè es fessin canvis en una direcció socialista. Això va preocupar molt a les oligarquies del país i als Estats Units, i van començar una campanya de desestabilització econòmica a través de les grans empreses del país i de les empreses internacionals. La dramàtica situació que van crear, amplificada pels mitjans de comunicació, va fer que alguns xilens arribessin a dir: “Jo vaig ser pinochetista fins a l’11 de setembre de 1973, perquè alguna cosa s’havia de fer, s’havia d’acabar amb aquella situació, però ja el 12 no vaig estar d’acord amb tot el que es va fer”. És a dir, van fabricar en la gent la percepció que tot aniria molt malament si se seguia aquell camí que havien marcat unes eleccions democràtiques i es va justificar la necessitat imperiosa d’un cop d’estat, encara que després alguna gent, no tothom, es va esglaiar una mica de la sortida que s’havia preparat. Es va fer una operació econòmica per avalar unes mesures difícilment avalables d’altra manera. Avui en dia ja se sap molt bé que tant EEUU com les oligarquies xilenes, van crear una situació de caos econòmic per fer caure l’amenaça que Allende representava.

I també va passar a Guatemala el 1954, quan les oligarquies del país, EEUU i l’empresa nordamericana United Fruit Company, van fer caure el govern democràtic de Jacobo Árbenz que proposava una important reforma agrària i mesures socials per sortir de la pobresa, cosa que atemptava contra el domini total que exercia en el país l’empresa nordamericana.

D’igual manera va passar a Espanya el 1931-36, on també es va intentar desestabilitzar econòmicament a la República per l’amenaça que representava per a l’oligarquia, els militars i l’església.

I també està passant a Veneçuela. Un govern d’orientació socialista ha dut a terme canvis respecte a la política que es feia anteriorment a ells. Han reduït la pobresa, han augmentat les possibilitats per a la gent més necessitada i han reduït la gran desigualtat social que existia. Això ho han fet gràcies al gran suport a la figura de Chávez. El seu continuador, Maduro, no té tant de carisma i l’oligarquia vol aprofitar aquesta feblesa per defenestrar-lo. I com que no creuen poder-lo guanyar electoralment de manera neta, han creat, entre les empreses de l’oligarquia i el suport d’EEUU, una crisi de desabastiment d’aliments i medicaments, que fa que la població pobra, base majoritàriament del projecte chavista, passin penúries i se sumin a demanar el canvi que proposa l’oposició: demanen intervenció d’EEUU, bloqueig econòmic, que les forces armades deposin el president o que, en el pitjor dels casos, s’arribi a les eleccions de 2018 amb possibilitats de guanyar-lo.

I ara sí, aterrem a Catalunya 2017. Mentre els independentistes estàvem entretinguts preparant les Diades i preparant el l’1-O (davant la negativa de l’Estat d’acordar un referèndum vinculant) i quan Rajoy assegurava tenir-ho tot preparat per respondre al “desafio secesionista” o al “órdago independentista”, què penseu que l’Estat estava preparant? Segur que afinaven denuncies, querelles, fiscalies, empresonaments, enviaments de policies, mobilització de l’exèrcit... però, a nivell econòmic, no creieu que estaven preparant alguna mena de performance?

A partir del 4 d’octubre, hi ha hagut un degoteig de grans empreses que anunciaven que canviaven la seu social. Així és la manera de fer-ho per tenir un impacte mediàtic dia a dia, que generés seguiment de la notícia, expectació i por. I en els tres mesos han estat 3.000 empreses que han canviat de seu, encara que només ho han fet efectiu fins a la data 300. Els dies amb més fugues han estat el 9 i 10 d'octubre abans de l'anunci del 10-O i també el 19 d'octubre, abans de la declaració d'independència del 27-O. En la tria dels dies ja s'hi endevina la motivació d'associar por a les decisions polítiques que s'havien de prendre. I gairebé totes elles han estat empreses espanyoles, gairebé cap d’estrangera. I el sindicat de l’empresa Seat denuncia que la monarquia ha pressionat l’empresa per deixar Catalunya.

Ha estat una operació planificada per crear una notícia i por econòmica en els ciutadans. Una manera il·lícita dels empresaris d’entrar en política, no amb el seu vot sinó amb el seu poder econòmic. L’empresariat és majoritàriament de dretes, busca els beneficis per sobre de tot, prefereix els grans mercats, és poruc respecte a inestabilitats i boicots, i està molt en connivència amb l’Estat i els seus interessos, i no vol la independència (tot i que no hauria d’afectar els seus beneficis, ans podria ser tot el contrari). Però, de grat (per unionistes) o per força (tenien por de patir un boicot i moltes dels seus negocis depenen d’encàrrecs de l’Estat), han volgut espantar a la societat catalana respecte del projecte independentista que té majoria, des que el 27S els partits independentistes (JxSí i CUP) van treure un 48%, al que se li hauria de sumar un 3% dels Comuns (van treure el 9% i hi ha un terç d’independentistes) i alguna cosa més del PSC, i per tant, ja s’estava a 48% + 3% = 51%. Cert que la negativa de l’Estat espanyol a tot: permetre un referèndum acordat, o acceptar un 1-O normal, a base de policies, crea un panorama incert, imputable a l’Estat. És cert però, si la situació econòmica era tan inestable, perquè no va espantar a les empreses estrangeres? 

El que em va sorprendre més és que el món independentista entomés la fuga d’empreses de manera naïf, com si únicament fos degut a la por dels empresaris i no fos una maniobra orquestrada i planificada de manipulació a través de la por totalment rebutjable i miserable.

I ara a PP, Cs i PSC se’ls veu el llautó i, fent-se els responsables, afirmen que caldrà incentivar, fins i tot fiscalment i amb subvencions, per a que les empreses tornin. És a dir, que ara volen utilitzar diners públics per a "pagar-los el servei” polític a aquestes empreses antidemocràtiques. Només ens faltaria veure això. Obrim els ulls! Catalunya seria un país totalment pròsper, i a més preferirem dedicar els diners públics per a potenciar un teixit econòmic socialment responsable i cooperatiu, cosa que queda clar que fins ara no hem tingut amb aquestes grans empreses.


(Carta 465)


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28 d’octubre de 2017

L’ESTRATÈGIA INDEPENDENTISTA DAVANT EL 155 I LES ELECCIONS


No se si s’han preparat suficients maneres de poder defensar la República Catalana declarada. Si és així, cap problema i endavant. No cal que seguiu llegint. Però si no tenim una estratègia clarament guanyadora, potser val la pena valorar el que us exposo. Sense els Mossos, contra la policia espanyola, amb les destitucions, amb els sous que provenen de Madrid, etc... i només comptant amb la força de la gent mobilitzada: manifestacions, vagues, aturades... No és poca força, però no se si tenim les condicions més favorables per guanyar la partida amb només aquesta estratègia.

Haver declarat la República Catalana no fa que els països comencin a reconèixer-la si no demostrem que podem controlar el territori. I sense policia ni exèrcit és complicat fer-ho efectiu. Els estats no voldran enemistar-se amb Espanya per una Catalunya que no saben si arribarà a ser real, fins que els sembli que això és possible o que té molta legitimitat.

I en això de la legitimitat impoluta, tot i que crec que hi ha un suport majoritari a la independència, ara mateix, no ho podem demostrar. El 27S vam demostrar que hi havia, com a mínim, un 48% d’independentistes claríssims, tot i que potser ja hagués depassat llavors el 50% amb la part d'independentistes que van acabar votant a CSQEP, però no ho podem saber. Llavors utilitzen aquell plebiscit per dir que vam perdre, que tampoc és cert. I ara amb el referèndum de l’1-O no sabem el veritable pes del ‘no’ a la independència perquè la major part dels del ‘no’ van abstenir-se. No votar va ser responsabilitat seva, cert, però s’oposaran a veure legítima la DI i això serà un impediment constant en un context advers per a nosaltres (Estat espanyol en contra i el món sense mullar-se massa).

Llavors el panorama no és tan clar com voldríem. Reconèixer això, no ens ha de fer més febles sinó tot el contrari. Com que la nostra força és poder demostrar que tenim una majoria social., hauríem de pensar d’una manera creativa amb els elements que tenim per donar-los la volta i acostar-nos encara més al nostre objectiu. Quan vols trencar un fil-ferro amb els dits, la manera és doblegar-lo, una vegada i una altra, fins que es trenca, però costa el seu temps i cal paciència. La independència en un estat post-franquista també pot ser semblant. Vegem:

- Haver fet l’1-O (i haver rebut repressió), tenir els Jordis a la presó, tenir imputats i haver declarat la República Catalana, no ha estat erroni. Tot el contrari. Són actius que tenim: L’aspiració independentista és mundialment coneguda i hi ha l’atenció posada en com actuarà Espanya, cosa que dificultarà l’ús de la violència altra vegada i la temptació de fer trampes per part de la virreina Soraya.

- Volíem un referèndum on els del ‘no’ anessin a votar? Perquè volem que hi hagi independència només si realment és l’opció majoritària, no? Doncs acceptem anar a les eleccions i comptem-nos de nou com el 27S. Després d’haver-se tret la careta l’Estat espanyol, ens serà molt fàcil explicar perquè volem sortir d'Espanya. Ells diran que seran autonòmiques, però el fet d’haver fet la DI farà que tot el món estigui pendent d'aquestes eleccions, sobretot si hi ha una coalició independentista clara. Si no anem a les eleccions del 21D ens podem ficar en un embolic: mitja Catalunya defensant el President Puigdemont i la República sorgida de l'1-O, i l'altra mitja Catalunya defensant un altre President/a. Millor tots junts amb el que realment vulgui la majoria de la societat catalana.

- Ara mateix, havent tastat aquests dies el que podria ser esdevenir república i les possibilitats que tindria, ens dóna la millor de les motivacions. I, amb la repressió patida i el context colonial que deixa en evidència el 155 (un 155 que ens podem dedicar a denunciar, desoberir i combatre durant la campanya) tenim ja feta la millor de les campanyes per la independència. A més, durant la campanya electoral, es podria anar fent la primera part del procés constituent, recollint propostes i argumentant com volem que sigui la República. Superarem de llarg el 50% dels vots.

- I un cop es demostri que som més del 50%, sí tindrem més legitimitat i estarem més a prop que avui dia que la DI sigui reconeguda per tothom. Sí, pot fer pal, sembla que haguem d’acceptar el que vol Rajoy i tot el que vulgueu, però penseu-ho bé: podem donar-li la volta al desenllaç que busca Rajoy i, fent com l’art marcial anomenat Aikido, utilitzar la força de l’adversari a favor nostre. Això descol·locaria molt l’Estat espanyol i tindria poca capacitat de neutralitzar-nos amb tot el món mirant. Rajoy proposa unes eleccions i entra en el terreny democràtic que és on més podem guanyar-lo. En el terreny de la força, tot i que també tenim força no-violenta, valenta i determinada, ho tenim molt més complicat. A més ho podem seguir fent mentre es preparen les eleccions. Total són dos mesos i ja portem 300 anys. Si ho sabem explicar amb un relat nostre, amb un relat que begui dels nostres valors i objectius, pot tenir tot el sentit del món i fer-nos encara més audaços.

Però, en cas de fer-se, caldria pensar bé la jugada. Primer de tot, caldria que fos una iniciativa analitzada i consensuada per tot l’independentisme, per tal que ningú no tingués la temptació de cridar al boicot, cosa que sí faria suïcida l’envit. I de ser acceptada, caldria que tothom l’expliqués als seus perquè, si ho fem, hem de provocar un tsunami d’il·lusió.

Llavors, en els aspectes tècnics hauríem de veure si és millor partits separats per poder fer servir aquestes eleccions, en cas que guanyem, com a eleccions constituents, o entendre les eleccions només com un plebiscit pur i constituir una Llista Per La República amb la suma d’ERC, PDeCAT, CUP i sectors dels Comuns. Posant-hi de candidat Puigdemont (a qui ja han convidat amb irreverència), o Junqueres, o Anna Gabriel, o Jordi Cuixart o Jordi Sànchez si surten abans, o els actuals Presidents de l’ANC i Omnium, o la fórmula que es trobi més encertada. 

I seria obligat assegurar-nos totalment, via negociació de Puigdemont amb l’ONU o Europa, ara que estan atents, que estiguin pendents i pressionin per tal que el Govern espanyol no il·legalitzi partits o candidats, o faci trampes.  Crec que es pot aconseguir.

Crec que si ens encaparrem d’una manera rígida únicament en una estratègia de defensar la República, contra la força de l’Estat i tenint una oposició de catalans que diuen ser majoria, tenim menys possibilitats que, si aprofitem el camí fet, però ens sabem adaptar amb múltiples postures (combatre el 155, exigir llibertat dels Jordis, seguir explicant el projecte, guanyar la batalla de si es té majoria o no, etc...) davant la realitat i jugar-la al nostre favor, tornant a descol·locar l’Estat. 

És hora de mostrar, un cop més i tants com faci falta, que l'independentistes tenim molta organització, molta intel·ligència i una cintura diabòlica. Perquè sempre ens reinventem i ressorgim de les cendres cada vegada amb més força. I perquè les diferents forces independentistes hem anat millorant a l'hora de posar-nos d’acord i superar junts els envits que han anat sorgint. I, a més, hem comprovat que cadascú aporta parts imprescindibles en el camí comú que fem entre tots: l’ANC, Omnium, Súmate, ERC, PDeCAT, CUP, Podem, Comuns i tot el teixit social català. Hi pensem?


(Carta 464)